Retargeting Tipps

98% der Besucher kaufen nicht bei ihrem ersten Onlineshop Besuch. Mit Retargeting werden die Kunden angesprochen, die bereits Produkte des Onlineshops angesehen haben. Doch wie erstellt man die ideale Retargeting Kampagne um die bereits interessierten Besucher auch zu kaufkräftigen Kunden zu verwandeln? Hier ist eine Checkliste mit Tipps für eine erfolgreiche Retargeting Kampagne.

 

1. Audience Segmentation

Nicht jeder Besucher ihrer Website ist gleichermaßen Interessiert an ihrem Angebot und somit sind sie auch nicht gleichermaßen Wertvoll für ihr Retargeting. Besucher die lediglich ihre Startseite besucht haben sind weniger interessiert als Besucher die bereits Produkte angeklickt haben oder Waren in den Warenkorb gelegt haben. Daher ist es ratsam die Informationen über ihre Kunden zu nutzen und in ihre Retargeting Kampagne miteinfließen zulassen. Somit sollte das CPM-Gebot je nach Wert des Nutzers entsprechend angepasst werden. Für Besucher die bereits Produkte in den Warenkorb gelegt haben ist somit ein hohes Gebot ratsam. Jedem Kunden wird ein anderer Banner angezeigt je nach besuchten Seiten auf dem Onlineshop.

 

2. Sinnvolle Zeitspanne

Es sollte eine sinnvolle Zeitspanne zwischen Shop-Besuch und Einblendung der Banner erfolgen. Die optimale Zeitspanne ist Produkt- und Branchenabhängig. Bei Produkten wie Kleidung und Schuhe wird nicht lange gezögert, bei Krediten hingegen benötigt der Nutzer meist längere Bedenkzeit, somit darf die Zeitspanne auch deutlich länger sein.

 

3. Frequency Capping

Wird ein Nutzer zu oft mit der Werbung konfrontiert fühlt sich dieser irgendwann von der Werbung genervt. Diese negative Assoziation kann sich schnell auf den Shop übertragen, daher sollte die Ausspielung der Werbebanner in einem angemessenen Maß stattfinden.

 

4. Cross-Devices

Die Banner sollten über alle Kanäle und Endgeräte hinweg ausgespielt werden und den Kunden optimal entlang seiner Costumer Journey begleiten. Konsumenten verwenden mehrere Geräte angefangen vom Suchen und Surfen bis hin zum endgültigen Kauf eines Produktes. Bei fast einem Drittel aller Käufe verwendet der Benutzer zwei oder mehrere Geräte. Durch Cross-Device Tracking kann die Retargeting Kampagne auf allen Endgeräten optimiert werden. Wenn ein Produkt über den Laptop bereits angeklickt wurde, kann dieses bspw. beim nachfolgenden Surfen auf dem Smartphone als Banner angezeigt werden.

 

5. Conversions

Wenn ein Kunde ein Produkt oder eine Leistung gekauft hat ist es ratsam die Retargeting Kampagne zu stoppen und ihm keine Banner mit dem bereits erworbenen Produkt mehr anzuzeigen.

 

6. Time, Day, Location Filter

Es ist möglich Tag und Zeitpunkt der Seitenbesuche zumessen. Wenn der Kunde beispielsweise in seiner Mittagspause Onlinekäufe abschließt. können die Werbebanner ebenfalls zu dieser Zeit ausgestrahlt werden. Es ist ebenfalls ratsam, die Besucher bei einer Retargeting Kampagne herauszufiltern, die gar nicht in Frage kommen da der Onlineshop beispielsweise gar nicht in das entsprechende Land liefert.

mkepper

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